Gartenkunst

Gartenkunst geht über die Nutzbarmachung von Land hinaus zur ästhetischen Gestaltung - sie ist die Verbindung von gärtnerischer Arbeit und künstlerischer Kreativität


Sonntag, 25. November 2012

Blütengärten der Zukunft – Illertisser Forum 2012 Teil II



Nach der Mittagspause ging das Programm zunächst mit dem Auftritt des wunderbar "schwäbelnden" Zauberers Herr Haber weiter. Mit seinen gezielten „Irreführungen“ konnte er uns in den Bann ziehen. Er verabschiedete sich unter großem Beifall mit der Überreichung einer geschickt aus Luftballons geformten Blume an seine aus dem Publikum rekrutierte Assistentin. „Bühne frei“ für die einzige Referentin des Tages:


Vierter Vortrag: „Neun Thesen zur Zukunft der Gartenkultur“
von Andrea Heistinger, Schiltern

Andrea Heistinger   Foto: Jonas Beinder


Andrea Heistinger ist seit 2000 Lehrbeauftragte an der Universität für Bodenkultur für das Fach „Frauen in der bäuerlichen Garten- und Landwirtschaft“ und unterrichtet seit 2005 das Fach „Naturkunde“ in der Meisterklasse für Floristik von Franz Josef-Wein in Schiltern und Zwettl in Niederösterreich. 
Die „Freie Agrarwissenschaftlerin und Gärtnerin“ beschreibt die Motivation hinter ihrer Arbeit auf ihrer Homepage (http://www.kulturpflanzenkonzepte.at) wie folgt: 
„Kulturpflanzen und die Geschichten ihres In-Kultur-Nehmens faszinieren mich. Diese aufzuspüren, sichtbar zu machen und andere Menschen zu ermutigen, Pflanzen zu kultivieren, ist das Ziel meiner Arbeit. Anders gesagt: Ich suche das Besondere, das Eigensinnige und Widerspenstige, das Improvisierende und Kreative, das Nützliche und das Schöne des Kultivierens von Pflanzen und bestärke es mit meiner Arbeit.“

Ihre erste These lautete:
„Die Zukunft gehört den Nutzgärten“ , die folgende 
„Das ist kein Kennzeichen der ‚Krise’ sondern ein Stück Normalisierung“
Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es prozentual gesehen so wenig Menschen, die sich mit dem Anbau und der Produktion von Nahrungsmitteln beschäftigen. 
„Es geht um nutzbare und produktive Privatgärten genauso wie um öffentliche Flächen“ ging es weiter. 
Zu diesem Punkt folgte eine interessante Ausführung zu der Tradition der „Pflanzsteigen“, wie sie in dem Dorf Schiltern noch zu finden sind. Nach dem deutschen Rechtswörterbuch handelt es sich bei einer Pflanzsteige um einen bis zur Ernte ausgegebenen Teil des Gemeindelandes, auf denen Bürger der Gemeinde Obst oder Gemüse anbauen dürfen. In einer alten Schrift, den Niederösterreichischen Weisthümern (Wien 1896) fand Andrea Heistinger Hinweise zur Nutzung der Pflanzsteige im 16.Jahrhundert: „wo über kurz oder lang unsrer burger ainer auf der gemain ain pflanzsteig aufmacht, als lang er dieselben hat mag er ir wohl genießen doch niet verkaufen; leut si aber ain jar eed, mag di ain ander nachber wol einziehen und befriden.“ Die Nutzung der Steig war also auch mit der Verpflichtung zur Pflege verbunden, wurde sie nur ein Jahr lang nicht bebaut, konnte ein anderer das Nutzungsrecht übernehmen. Die ja flächenmäßig recht kleinen Pflanzsteigen dienten nicht zur Versorgung mit Gemüse über das ganze Jahr hinweg, sondern zu Aufzucht von Jungpflanzen, die dann auf den Äckern ausgepflanzt wurden. Die Pflanzsteigen in Schiltern sind allerdings schon lange in zu einzelnen Häusern gehörender Privatbesitz. Auf dem 5.622 Quadratmeter umfassenden Gelände sind 130 Parzellen von 14 bis 144 Quadratmeter Größe verzeichnet – viele werden von ihren Besitzern allerdings nicht mehr genutzt und liegen brach.
„Es braucht eine stärkere Verschränkung von HobbygärtnerInnen und professionellen Garten- und Landschaftsbauern“ hieß die vierte These.
Gerade bei den Amateuren sei ein riesiges Innovationspotential vorhanden, fuhr Andrea Heistinger fort und berichtigte von Amateuren, die sich in kurzer Zeit von blutigen Anfängern zu Chilispezialisten oder begnadeten Balkongärtnern entwickelten. Die Balkongärtner produzieren ihren Dünger und neue Erde meist selbst mit Hilfe einer „Regenwurmkiste“. 
Mark Ridsdill Smith liefert in seinem Blog Vertical Veg beeindruckende Beispiele, was für Ernten auf einem kleinen Balkon in London möglich sind. Eindrücklich auch die Findigkeit eines Gärtners, der trotz wenig Platz eine hohe Kiwi Ernte erzielt: Er setzte auf seine weibliche Pflanze eine männliche auf.
 „Damit Gärten nutzbar und produktiv sein können müssen Architekten ihr Handwerkzeug erweitern oder verstärkt mit Landschaftsarchitekten und Gärtnern zusammen arbeiten“. 
 Eine neue Aufgabe für Architekten sieht Heistinger darin, gärtnerisch nutzbare Freiflächen, Gärten, Balkone, Terrassen und Dächer zu planen. Dazu gehören Rankgerüste (z.B. Gitterroste als Balkongeländer), Wasseranschlüsse, Möglichkeiten zur Abdeckung, Licht und nicht zuletzt Überwinterungsmöglichkeiten für Pflanzen in Form geeigneter Lagerräume. Warum sollte nur der überdachte Stellplatz für das Auto eine Selbstverständlichkeit sein?
„Gärten sind kein Luxus sondern leistbarer Wohnraum und elementarer sozialer Begegnungsraum“ - vom privaten Gartenwohnzimmer bis zur Begegnungsstätte im Freien. 
„Gärten haben ein sehr großes Integrations- und Innovationspotential“ – Beispiele dafür sind die „Internationalen Gärten“ und Projekte wie die von Gemeinschaften unterstützten Höfe und Gärtnereien (CSA, Community supportet Agriculture), ein System das die anthroposophische Bewegung in Deutschland schon seit Jahrzehnten praktiziert. Als Beispiel wurde unter anderen die Spitalfields City Farm in London und der „Coriander Club“ genannt.
 „Der Beruf des Gärtners braucht eine Aufwertung“ – fangen wir selbst am besten gleich damit an. Ein dringender Appell an und für einen wichtigen Berufsstand! 
Gute Pflanzenkenntnisse aber auch die Fähigkeit, dieses Wissen nach außen zu tragen, sind unabdingbar dafür, dass der Beruf des Gärtners nicht nur von den Gärtnern selbst sondern auch von der Gesellschaft wieder als wichtig erachtet wird und nicht zuletzt auch besser entlohnt wird. 


Fünfter Vortrag: München wächst zusammen
von Sébastien Godon, München 

Sébastien Godon  Foto: Jonas Beinder


Sébastien Godon ist seit den Anfangzeiten im Jahr 2008 Mitglied der „inoffiziellen“ Guerilla Gardening Gruppe in München. Inzwischen wurden aus den „Guerilla Gärtnerinnen und Gärtnern“ die „GärtnerInnen von Green City“. Ich zitiere aus dem Programm des Illertisser Forums:
„Von informellen Guerilla Gardening-Aktionen über wandernde Bäume bis zu offiziellen Grünpatenschaften in Kooperation mit der Landeshauptstadt München: die Projekte der Umweltorganisation Green City e.V. begeistern und fördern das Engagement für mehr Grün in der Stadt. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet der Verein Münchner Straßen grüner, freundlicher und lebenswerter.“
Godon berichtet aus den Anfangszeiten und der Lernphase, die Beteiligten  hätten bei Aktionen mit „Moosgraffiti und Samenbomben viel Spaß aber zweifelhafte Ergebnisse“ gehabt. Der soziale Aspekt stand deutlich im Vordergrund; anfangs habe sich niemand Gedanken um die Auswahl der richtigen Pflanzen oder die Pflege gemacht. „Es gab viele Leute, die tagsüber arbeiteten, aber abends mal was richtig Schräges machen wollten“ erzählte er. Später entdeckte man, dass man mit dem Einsatz von Blumenzwiebeln mit wenig Aufwand eine große Wirkung erzielen kann. 
Auf der Seite von Green City kann man sich über die Arbeit und die „Grünpaten-Aktionen“ informieren. Anwohner übernehmen die Pflege der von und mit den GärnterInnen von Green City neu gestalteten Grünflächen vor ihrer Haustüre. Ein Pate für jede Fläche schließt mit der Stadt München einen Vertrag über die Pflege der Fläche ab. Diese ist bei den trockenen und schattigen Böden in der Innenstadt durchaus eine Herausforderung. Wird die Pflege eingestellt, so verpflichtet sich der Pate dazu, die Fläche wieder in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzten. Ist die Ausgangslage der Fläche schlecht, so gibt es für die Pflanzen einen Zuschuss von der Stadt. Auch vom Sozialreferat gibt es Unterstützung für die Arbeit des Vereins. Wie schon von Andrea Heistinger im vorangehenden Vortrag angesprochen ist das Potential des gemeinsamen urbanen Gärtnerns enorm. Besonders der soziale Aspekt der Arbeit ist hervorzuheben – Nachbarn kommen ins Gespräch, Gruppen pflegen zusammen die Beete, Netzwerke entstehen.
Zusätzlich zum Grünpaten- Projekt gibt es inzwischen auch „Grünpaten Kids“ Mit Aktionen wie Workshops, Rallys und Quiz zur Umweltbildung werden Kinder für das urbane Gärtnern begeistert. Ähnliche Konzepte gibt es auch in Großstädten wie Berlin, Hamburg und Wien, allerdings bisher noch keine vergleichbare Organisation.
In der anschließenden Diskussion wurde ein Gegenbeispiel gebracht: in einer weniger verdichteten Siedlung mit Vorgärten wurde den Bewohnern und Besitzern von der Baugenossenschaft mit einem Vertrag vorgeschrieben, wie sie ihre Vorgärten zu bepflanzen hätten um ein einheitliches Bild zu erzielen. Durch einen Vertragsfehler wurde die Bindung nichtig, und fortan machten die Gartenbesitzer „jeder seins“ ohne sich um die Einheitlichkeit zu scheren. Angebracht war diese Geschichte als Beispiel dafür, dass die Gemeinschaftsidee in aufgelockerten Gebieten nicht funktioniert. Nur sind die Voraussetzungen hier gänzlich konträr: während im einen Beispiel Bürger ohne Garten die Möglichkeit erhalten, ein Stückchen Land relativ frei zu gestalten, sollten im anderen Bürger dazu gezwungen werden, den erworbenen Grund im Sinne einer aufgezwungenen Einförmigkeit zu gestalten - was deutlich gegen das menschliche Bedürfnis nach individueller Gestaltung steht.


Sechster Vortrag: „Biologische Invasionen – eine kritische Betrachtung gebietsfremder Organismen“ 
von Wolfgang Decrusch, Hüttisheim

Wolfgang Decrusch  Foto: Jonas Beinder


„Seit der Mensch die Erde bevölkert, führt er auf seinen Wanderungen die ihm bekannten Nutzpflanzen mit sich. In der Neuzeit sind dies vermehrt Arten zur Zierde unserer Gärten. Allein bei den Gehölzen werden über 3.000 nichteinheimische Arten in deutschen Gärten kultiviert, demgegenüber steht ein Vorkommen von etwa 200 heimischen Gehölzarten in Deutschland. Einige dieser neuen Arten konnten sich als sogenannte Neophyten erfolgreich in die heimische Vegetation einfügen und diese verändern, teilweise stellen sie eine offensichtliche Bedrohung für Natur und Mensch dar.“ (Zitat aus dem Programmheft)

Der Diplom Botaniker Wolfgang Decrusch (Homepage: Faszination Botanik.de ) ging zunächst auf die Begriffserklärung ein: 
Indigene Organismen sind  alle nach der letzten Eiszeit ohne Einfluss des Menschen eingewanderten Organismen. Diese kann man als „einheimisch“ bezeichnen. 
Antropochoren sind von Menschen eingeführte Organismen. 
Altadventive Organismen oder Archäobiotika sind Organismen die bis 1492 (also vor der Entdeckung Amerikas durch die Europäer) eingeführt wurden. 
„Archäophyten“ sind die Archäobiotika aus dem Pflanzenreich. 
Viele davon stammen aus dem Orient und wurden durch die Römer über die Alpen gebracht. Dazu zählen Getreide wie Dinkel, echte Hirse, Gerste, Weizen sowie viele fruchttragende Bäume wie Hauspflaume, Pfirsich, Aprikose, Feige, Maulbeere und die veredelte Esskastanie. Heimische Wildfrüchte hingegen sind die zum Beispiel die Schlehe und der Holzapfel. Viele Kulturpflanzen aus dieser Zeit sind inzwischen bei uns verwildert, wie der Färber-Waid (Isatis tinctoria) und die Färber-Resede (Reseda luteola), aus den Klostergärten zum Beispiel der Herzgespann und das hoch giftige schwarze Bilsenkraut. 
Auch unter den Archäophyten gibt es viele unfreiwillig eingeführte „Saatgutbegleiter“, darunter Adonisröschen, Kornblume, Kornrade, purpurrote Taubnessel, Ackerstiefmütterchen und die Strahlensame (Orlaya grandiflora). 
Neophyten sind die ab 1492 eingeführten (Neuadventiven) pflanzlichen Organismen. Neben den absichtlich importierten kamen zahlreiche unabsichtliche Einwanderer als Saatgutbegleiter, im Ballastwasser, an Schiffsrümpfen und als „wolladditive Pflanzen“ in der eingeführten Rohwolle.
Im 16. Jahrhundert kamen Blumenzwiebeln wie die Kaiserkrone, Tulpen und Hyazinthen zu uns, die Thuja wurde 1536 eingeführt, 1539 folgen Riesenkürbis, Mais und Bohnen. Im 19. Jahrhundert kamen über 1000 neue Gehölze aus Ostasien dazu. 
Nur manche der Arten, die als Zierpflanze importiert wurden, sorgen heute für Ärger. Ein Paradebeispiel ist das Indische Springkraut, das erst 1839 eingeführt wurde und sich in den Wäldern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts flächendeckend ausbreitete. Eine Pflanze produziert bis 2500 Samen innerhalb von drei Monaten, welche durch ihre lange Keimfähigkeit im Boden auf Windbruch oder andere Kahlschläge warten. Entgegen seinem schlechten Ruf dient das indische Springkraut vielen Wildbienen und Hummeln als Nahrung. Eine wirkliche Gefahr gehe vom Springkraut nicht aus, führte Decrusch aus, aber Neuansiedlungen sollte man unterlassen. Übrigens sei auch das oft als heimisch deklarierte kleinblütige Springkraut erst 1824 in Genf ausgepflanzt worden. Schon 1837 „entfloh“ es aus den botanischen Gärten in Genf und Dresden, seitdem vermehrt es sich mitsamt der auf diese Pflanze spezialisierten, mit ihm zusammen importierten Blattläusen in den Wäldern. 
Die 1829 als Zierpflanze eingeführte Staudenlupine (Lupinus polyphyllus) empfinden wir im Gegensatz zum Springkraut meist auch in Wildbeständen als Bereicherung. Allerdings ist sie in der Rhön zum Problem geworden: die stickstoffsammelnde Pflanze verändert den Boden und verdrängt so schutzwürdige Arten in nährstoffarmen Wiesengesellschaften. Wenig problematisch zeigt sich der Topinambur, der aber im Wasserrandbereich wegen der Ausgrabungen durch Wildschweine zu Erosionen führen kann. Die kanadische Goldrute wurde 1645 als Bienenweide eingeführt und hat sich über Rhizome und die immense Samenproduktion (bis zu 20.700 Samen pro Pflanze) flächig ausgebreitet. Die bestehenden Dominanzbestände seien unmöglich einzudämmen, schlecht seien sie allerdings nur in Biotopen, ansonsten nach wie vor eine gute Bienenweide erklärte Decrusch zur Goldrute. 
Anhand von vergleichenden Verbreitungskarten machte er immer wieder die teils verblüffende bis erschreckende Vermehrungsrate mancher Pflanzen deutlich. Das schmalblättrige Greiskraut etwa kam erst 1978, inzwischen zeichnet es flächendeckend die deutsche Straßenkarte nach. Die echten Problempflanzen sind natürlich die gefährlichen – der phototoxische Riesen-Bärenklau bzw. Herkulesstaude und zunehmend auch die hohe Ambrosie, Ambrosia artemisifolia. Eine Herkulesstaude produziert bis zu 30.000 Nachkommen, die Pflanze stirbt nach der Blüte ab. Die Samen sind schwimmfähig und bis zu 15 Jahre lang keimfähig. Die Ambrosie wurde mit Vogelfutter verbreitet, ihre männlichen Blüten sind hoch allergen. Weitere Informationen zum Umgang mit Ambrosia: gesundheit.bayern.de
Viele der verwildernden Pflanzen verbreiten sich nach wie vor durch die Unsitte, Gartenabfälle samt Staudenschnitt irgendwo am Waldrand zu „entsorgen“. 
In der anschließenden Diskussion fragte eine Landschaftsplanerin im Zusammenhang mit einem Auftrag, für den sie nur heimische Pflanzen einsetzen soll, „Was sind einheimische Pflanzen?“ „Für mich persönlich würde ich sagen, es gibt keine mehr“ entgegnete Decrusch und empfahl, sich an das zuständige Landratsamt zu wenden und die dort aufliegen Pflanzenlisten anzufordern. Ein weiteres Thema war die Verwendung autochtoner Sorten, eine Anforderung die im bayerischen Naturschutzgesetz aufgenommen ist. Leider würde dieser Forderung wegen der höheren Kosten für Pflanzen inzwischen immer weniger nachgekommen. Nach Erkenntnissen des  unvergessenen Karl Partsch seien die autochtonen Sorten jedoch deutlich vitaler, ein Verwässern der Population mache das gesamte System instabil. Als Beispiel wurden das durch einen Pilz verursachte Eschensterben und das Ulmensterben gebracht – alle gepflanzten Ulmen seien Klone mit dem gleichen Ursprung und somit hoch anfällig gewesen. Langfristig gesehen kommt das Pflanzen „günstiger“ Gehölze also doch wieder wesentlich teurer. Autochtone Gehölze aus Bayern kann man bei der Baumschule Wörlein  beziehen, deren Katalog auslag. Eine Anregung aus dem Publikum zum Thema „Blütengärten“: In keinem der Vorträge seien die Kleingärten erwähnt worden, man wünsche sich die Entwicklung der Schrebergärten als ein zukünftiges Thema.

Buchtipps: Andrea Heistingers "Handbuch Samengärtnerei" gehört für mich seit Jahren zu den Top Ten meiner Gartenbibliothek. Einige ihrer anderen Werke habe ich am  Büchertisch angesehen und finde sie auch sehr empfehlenswert. Das Buch "Biologische Invasionen" von Ingo Kowarik wurde von Wolfgang Decrusch als Standartwerk empfohlen.






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