Gartenkunst oder Wege nach Eden

Gartenkunst

Gartenkunst geht über die Nutzbarmachung von Land hinaus zur ästhetischen Gestaltung - sie ist die Verbindung von gärtnerischer Arbeit und künstlerischer Kreativität


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Mittwoch, 20. Mai 2015

Frische Ideen für die Balkon-Gestaltung

Nicht alle Garten- und Pflanzenliebhaber haben das Glück, einen eigenen Garten zu besitzen. Manch einer hat "nur" einen Balkon - und für viele ist der Balkon schon ein großes Glück und reicht ihnen als Außenbereich völlig aus.
Getreu dem Motto, dass der Platz umso wertvoller wird, je weniger man davon hat, sollte man sich den Balkon so schön wie möglich einrichten. Ob das dann bedeutet, möglichst viele Pflanzen darauf unterzubringen wie eine liebe fb-Freundin am Bodensee das mag (und im Hochsommer kaum noch Platz für einen kleinen Stuhl in ihrem Dschungel übrig hat) oder ob es um ein zusätzliches Ess- Arbeits- Raucher- oder Feierabendzimmer draußen geht - es gibt viele Möglichkeiten. 
Auf der Online-Platform "homify-Inspiration Wohnen!" habe ich einige Ideen gefunden, die ich hier gern vorstellen möchte. Sicher sind einige davon recht kostspielig, aber vielleicht geben sie dennoch Inspirationen die zu eigener Umsetzung anregen. Oder aber man gönnt sich das mal, wenn man kann.

(Achtung, dies ist ein gesponserter Artikel für den ich ein Entgelt bekomme - Thema und Auswahl des Inhalts, Texterstellung und Bildauswahl liegen allerdings bei mir und ich zeige hier nur was mir gefällt - und ich hoffe auch einigen Lesern). 

Rasa en Détail für den BUTLERS Gartenkatalog 2015 / Bildquelle homify.de

Weiße Klappmöbel mit vielen bunten Blumen - eine romantisch und fröhlich wirkende Gestaltung für Blumenliebhaberinnen.
Das ist fast der Stil meiner "Mitbewohnerin" in der untersten Etage, auf ihrer Terrasse sieht es ähnlich aus. (Und ja, die Frau ist Designerin ;-) ) 

Den kleinen Hängetisch für die Freiluft - Kaffeepause oder die Teestunde im Grünen finde ich nicht nur sehr praktisch, sondern auch vom Design her gelungen. Hier passt er sich mit seiner reduzierten und modernen Gestaltung ganz selbstverständlich einem verschnörkelten Eisengeländer an, ich schätze er macht sich zu jedem Stil gut sofern die Breite des Geländers passt.




Grundlegend ist ja zunächst der Boden - ein Bodenbelag aus einem stabilen natürlichen Material schafft gleich eine gemütliche Atmosphäre. Die Bambusplatten, die hier im Klicksystem verlegt werden, können beim Umzug ohne Probleme wieder mitgenommen werden. 

Boden von Bamboo for you / Bildquelle homify.de

Ist der Boden fertig, geht es je nach Bedürfnis der Bewohner entweder mit dem Sichtschutz oder den passenden Möbeln weiter. Dazu habe ich zwei Möglichkeiten gefunden, die beides vereinen. Das obere  Möbel bietet Sichtschutz, Pflanztrog und wenn "ausgezogen" Sitz- oder Abstellfläche in einem. Hier steht das Teil etwas zusammenhanglos herum, aber ich denke es lässt sich besonders gut auf einem kleinen Balkon verwenden.

Design: Conforti Tina Designer / Bildquelle homify.de

Diese eigentlich für den Garten gedachte Koje von Wittekind Möbel fände ich auf einem Balkon auch sehr gemütlich - man könnte sie so aufstellen, dass es Windschutz oder eben Sichtschutz bietet oder aber so, dass morgens oder abends die Sonne hinein scheint und man es draußen schön warm hat. In wärmeren Lagen wird man vielleicht mehr Wert auf den Schatten legen, die diese Koje spenden kann. Auf jeden Fall bietet sie ein lauschiges geschütztes Plätzchen. Vielleicht eine gute Idee als massgefertigtes DIY Projekt?


Bildquelle Wittekind Möbel UG 

Für kleine Balkone gibt es Tricks bei der Auswahl der Möbel - zum Beispiel machen transparente, filigrane Möbel den Eindruck einer größeren Fläche weil der Platz nicht gleich so voll wirkt. 


Balkontisch von Clément Lagneau / Bildquelle homify.de

Dieser flexible Tisch des französischen Designers Clément Lagneau wird zusammengeklappt zu einem mobilen Kräutergarten 

flexibler Balkontisch von Clément Lagneau / Bildquelle homify.de


Möbel, die man zusammenklappen, stapeln oder zusammenschieben kann halten den Platz flexibel - hat man viele Gäste, gibt es auf dem Balkon eben eine Stehparty mit Abstellmöglichkeiten, oder es geht einfach darum an einem sonnigen Tag den Wäscheständer rauszustellen ohne dass man sich zwischen den Gegenständen durchwinden muss. Im Zweifel ist der klassische Biertisch mit einer oder zwei Bänken dazu nicht die schlechteste Lösung, vor allem aber eine preisgünstige.

Für SEHR kleine Balkone gibt es ein paar nette Ideen, die irgendwo zwischen Möbel und Accessoire anzusiedeln sind. So diese kleinen Kunststofftischchen mit eingebauter Grünzone, die sich vielseitig verwenden lassen. Die nächsten beiden Bilder zeigen den Geländertisch Rephorm von Xact Solutions GmbH, Bildquelle wie alle anderen homify.de. 




Wer mag, kann sich an die Ecken ja reine Pflanztöpfe hängen und sie passend zur Jahreszeit bepflanzen. Gerade im Vorfrühling ist dieses Teil mit ein paar Hornveilchen oder wie hier mit Primeln bepflanzt ein stimmungsaufhellender Hingucker.

"Eckling" von Rephormhaus / Bildquelle homify.de


Zum Abschluss hätte ich noch zwei sehr platzsparende Futterstationen für die Vogelwelt , einfach an der Ecke oder aber an der  Glasscheibe angebracht.

"birdhouse DIN A4" von Olaf Riedel /Bildquelle homify.de

Transparentes Vogelhaus von Radius Design, Bildquelle homify


Wer mehr Ideen und Inspirationen sucht sollte sich hier einmal umschauen - unter über 5000 Bildern zum Thema Balkon, Veranda und Terrasse gibt es bei Homify noch Einiges zu entdecken. 
Über Pflanzen und Töpfe geht es dann später einmal in einem anderen Beitrag. 
Viel Spaß bei der Gestaltung von Balkonien! Und wer Ideen zur Gestaltung hat oder einfach Anmerkungen zum Thema, ich freue mich über Kommentare.

Montag, 19. August 2013

Gartenmöbel pflegen

                       
Heute gibt es bei "Gartenkunst oder Wege nach Eden" einen Gastbeitrag zu einem Thema, das die meisten Gartenfreunde beschäftigt - die richtige Pflege der Gartenmöbel  

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www.gartenmoebel-express.de gibt Tipps dazu in dem Beitrag:


"Wie pflege ich meine Gartenmöbel richtig?"
An allen Dingen nagt die Natur mit der Zeit, und ganz besonders an Gartenmöbeln, die für lange Zeit der Witterung mit Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Hitze ausgesetzt sind. Bei mangelnder Pflege sinkt deren Schönheit abhängig vom Material schnell und die Lebensdauer ist entsprechend kurz. Bei der Pflege der Gartenmöbel gilt es, die Beschaffenheit der unterschiedlichen Materialien zu beachten. 
Pflegetipps für Gartenmöbel aus Holz: Gartenmöbel werden aus vielen verschiedenen, unterschiedlich belastbaren Holzarten hergestellt. Beliebt sind  einheimische Hölzer wie Eiche oder Kiefer aber auch aus exotisches Holz wie Teak oder Rattan. Besonders hochwertig sind Möbel aus Teakholz, das einen sehr warmen Farbton hat und sehr gut zu  mediterranen Gärten oder Terrassen passt. 


Gartenmöbel aus Teakholz / Bild: Flickr Crinkklecrankle(dot)com   

Ein bekannter Abnutzungseffekt ist die Bildung einer silbergrauen Patina, welche vor allem durch UV-Strahlung entsteht. Dabei zerstört das Sonnenlicht das Lignin im Holz, ein Stoff, der das Holz verdunkelt und ihm seine Festigkeit verleiht. Wird es vernichtet, ergraut das Holz und löst sich ab. Auch die Elastizität des Holzes leidet dadurch. Ist das Holz der Gartenmöbel erst ergraut und löst sich bereits oberflächlich ab, muss es abgeschliffen werden. Hier kommt Sandpapier zum Einsatz. Es sollte anfangs ein sehr grobkörniges Sandpapier (etwa 300er Körnung). Danach wird es immer feiner bis man zum Schluss mit 100er das Holz glatt schleift. Die darunter liegende Schicht sollte dann so präpariert werden, dass es nicht ebenfalls zum Grauwerden kommt. Hier kommen dann spezielle Öle oder Lasuren zum Einsatz, die man passend für die speziellen Holzarten wählen kann. Eine große Auswahl erhält man in jedem Baumarkt.Will man hingegen die oberste Schicht noch retten, weil z.B. das Holz sehr hochwertig ist oder man den Patinaeffekt beibehalten möchte, empfehlen sich Hartholz-Entgrauer, die mit Oxalsäure die obersten grauen Partikel entfernen. Diese können allerdings nicht beliebig oft verwendet werden.


Alte Gartenmöbel mit Patina / Bild:Flickr Crinklecrankle(dot)com

Zur Vorbeugung sollte man Holz mehrfach im Jahr mit speziellem Öl einlassen. Zweimal pro Jahr sollte hier bei normalen Gartenmöbeln ausreichen. Am besten im Frühjahr und im Herbst, bevor die Möbel winterfest gemacht werden. Das Öl zieht in das Holz ein, hält die Farbe frisch und elastisch und blockiert die UV-Strahlung, welche das Holz altern lässt. Alternativ dazu bietet sich auch an, die Holzmöbel mit Nanopartikeln zu versiegeln, die sich aufsprayen lassen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass diese Nanoversiegelungen im Vergleich zu alt Bewährtem ziemlich teuer sind. Allerdings wäre eine Versiegelung mit Nanoteilchen auch der beste Schutz vor Feuchtigkeit, die bei Holz in Fäule resultieren kann. Gerade bei rauen Hälzern wie Teakhölzer oder Rattan. Denn dazu muss verhindert werden, dass Wasser in die Zwischenräume des Holzes gelangt, was mit einer solchen Versiegelung meist sehr gut funktioniert.
Pflegehinweise für Gartenmöbel aus Metall:
Verglichen  mit Holzmöbeln sind Gartenmöbel aus Metall recht einfach zu pflegen. Wenn sie aus Edelstahl oder Aluminium gefertigt sind, muss man sich nicht einmal um Rost Gedanken machen. Bei Kratzern und anderen Oberflächenschäden kann Ausbesserungslack angebracht werden, der in derselben Farbe schimmert wie das Metall oder die Pulverbeschichtung. Es kann auch ein ganz normaler Lack aus dem Baumarkt verwendet werden der die gleiche Farbe hat wie die Beschichtung der Möbel. Bei Rostbefall muss dieser abgeschliffen werden. Wenn das Metall sehr stark angegriffen wurde, sollte die Schwachstelle zunächst mit einer Spachtelmasse gefüllt werden, bevor als nächstes Rostschutz und am Ende neuer Lack aufgetragen wird. Wichtig: Wenn der Rost erneut aufkommt, so handelt es sich vielleicht um ein schlechtes Metall. Hierauf  sollte vor allem bei neuen Gartenmöbeln  geachtet werden, die man gegebenenfalls reklamieren kann. 


Gartenmöbel aus Alu pulverbeschichtet / Bild:Flickr amandabhslater

Pflegetipps für Gartenmöbel aus Kunststoff:
Gartenmöbel aus Kunststoff, ganz besonders hochwertigem Material wie Polyrattan, bedürfen eigentlich noch weniger Pflege als Metallmöbel. Lediglich UV-Strahlung, die die molekularen Kunststoffatomketten aufspalten kann, führt im Laufe der Zeit zu einer Erbleichung und Versprödung der Möbel. Eine Präparierung mit UV-Schutz sollte daher erfolgen, wenn nicht schon vom Hersteller vorgenommen. Auch hier empfiehlt sich wieder eine Nanoversiegelung. Um dem ganzen zu entgehen, lohnen sich auch Gartenmöbelhüllen, welche man schon für wenig Geld im Baumarkt erwerben kann. 

Eine große Auswahl an Gartenmöbeln für jeden Geschmack aus verschiedenen Materialien von Alu bis zu Teakholz gibt es online  bei www.gartenmoebel-express.de

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